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Hauptausschuss-Sitzung am 27.04.2017

2017-04-28-Grundschule Nord-Container

Brandschutz an den Schulcontainern der Grundschule Nord

Noch in 2015 war der Baubeginn für den Neubau der Grundschule Nord in 2017 geplant. Nachdem es mehrere Verzögerungen (Historie zu den Entscheidungen) gab, musste aufgrund der Raumnot in 2016 ein zweiter Container für die zusätzliche Ganztagesklasse aufgestellt werden. Hierzu müssen nun ergänzende Brandschutzmaßnahmen durchgeführt und die Brandmeldeanlage erweitert werden. Der Hauptausschuss hat einstimmig den Auftrag über knapp 25.000 Euro an die SH Elektrotechnik in Traunreut vergeben. 

 


 

Bauausschuss-Sitzung am 26.04.2017

2017-04-26-BAS-Nutzungsänderung Gewerbegebiet Waginger Str - Markierung

Nutzungsänderung einer Discothek in ein Theatercafé

Der Bauausschuss hat einstimmig dem Antrag auf Nutzungsänderung zugestimmt. Statt der Nutzung für das ehemalige Tanzlokal mit Bistro und Spielhalle kann in der Waginger Straße 5 zukünftig ein Theatercafé der Theaterfabrik e.V. Traunreut einziehen. Bei dem früher an gleicher Stelle betriebenen Abendlokal war eine Wechselnutzung der vorhandenen Parkplätze möglich. Diese Wechselnutzung entfällt bei den geplanten Betriebszeiten von 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr. Daher sind neben den 17 vorhandenen noch 25 weitere Stellplätze anzulegen. (Bild: Google Maps)

 


 

Sonder-Sitzung des Stadtrates am 18.04.2017

2017-04-18 12.13-Traunreut-Kantstr. 11

Verkauf des Anwesens Kantstr. 11 - Ausübung des Vorkaufsrechts

Für das Wohn- und Geschäftshaus in der Kantstr. 11 (Lageplan) wird nach Beschluss des Stadtrates mit 18:7 Stimmen das Vorkaufsrecht der Stadt ausgeübt. Der Rechtsanwalt der Käufer und Verkäufer Prof. Walter Beck sah die rechtliche Voraussetzung für das Vorkaufsrecht nicht als gegeben an. Stadtbaumeister Gätzschmann und Stadtplanerin Frau Prof. Beer sprachen sich eindeutig für die Ausübung des Vorkaufsrechts aus. Hier könnte der Hinterhof entsprechend der Planung zur Innenstadtsanierung städtebaulich aufgewertet werden. Zusätzliches Potenzial für den Freibereich böte die angrenzende Stadtbücherei, die im Trauna-Center unterkommen soll. BL-Stadtrat Winkler monierte, dass es sich hier um eine juristische Entscheidung handle und er eine Stellungnahme der Stadtverwaltung zu dem Schreiben von RA Beck vermisse. Dem pflichtete auch CSU-Stadtrat Schroll bei, der als Laie gerne eine rechtliche Einschätzung gehabt hätte. Herr Maier von der Vewaltung hielt entgegen, dass die Interessen der Stadt durchsetzbar wären, aber die rechtlichen Argumente erst im städtischen Bescheid benannt würden. BL-Stadtrat Danner meinte, dass viele die zentralen Bereiche mit öffentlicher Nutzung wollen und dazu auch die Aufenthaltsqualität gesteigert werden müsse. Daher müsse auch das Vorkaufsrecht ausgeübt werden. BL-Stadtrat Gorzel war skeptisch, was die Vereinbarkeit der vorhandenen Geh- und Fahrrechte des angrenzenden Grundstückes mit dem geplanten öffentlichen Bereich betraf. Nach der Mehrheitsentscheidung beschloss der Stadtrat danach einstimmig, die in der Feinplanung vorgestellten Sanierungsziele für den Bereich Muna-/Kantstraße und das Bebauungsplanverfahren umgehend fortzuführen. [Bericht aus dem Traunsteiner Tagblatt]

 


 

Georgi-Ritt 2017

2017-04-09-Georgi Ritt-27

 

Der traditionelle Georgi-Ritt von Stein nach St. Georgen fand dieses Jahr bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen statt. Hier sind einige Bilder der beeindruckenden Veranstaltung. Auf Facebook haben wir IHnen eine Bildergalerie zusammengestellt.

[Facebook Link]

 

 

 

 

 


 

Stadtrats-Sitzung am 06.04.2017

2017-04-06-Traunreut-Hochreit Anbindung - Markierung

Linksabbiegespuren an Geothermiekreuzung

Der Stadtrat hat mit 17:13 Stimmen der Vereinbarung mit dem staatlichen Bauamt zugestimmt. Darin geht es hauptsächlich um den Bau von zwei Linksabbiegespuren an der Kreuzung auf Höhe des Geothermiewerkes. Die Linksabbiegespur Richtung Hochreit ist notwendig, da laut Bürgermeister demnächst 1.000 Mitarbeiter im Gewerbegebiet Hochreit angesiedelt werden. Dazu ist eine weitere Erschließungsstraße (siehe Prinzipdarstellung im Bild) notwendig. Über diese Notwendigkeit der Baumaßnahme waren sich die Stadträte einig. Uneins war man sich, wieso die Stadt Traunreut die Kosten tragen muss, da es sich um eine Staatsstraße handelt, auch wenn der Wunsch für die Erschließung von Traunreut ausgeht. Stadtrat Danner meinte dazu, dass es schon ein Ärgernis sei, wenn diese Kosten auf die Stadt abgewälzt werden, obwohl auch Freistaat und Bund von der Gewerbesteuer zu ca. 70 % profitieren. Stadtrat Winkler monierte, dass die getroffene Vereinbarung mit dem Bauamt weit über die eigentliche Baumaßnahme hinausgeht und der Landkreis laut Vertragswerk zukünftig auch nicht mehr die Kosten des Bauhofes zur Pflege und Instandhaltung der Querungshilfen übernimmt. Damit bleibt die Stadt auf weiteren Kosten sitzen. Die beiden Fraktionen der BÜRGERLISTE und DIE GRÜNEN stimmten neben weiteren Stadträten gegen diese Vereinbarung.

 


 

Hauptausschuss-Sitzung am 30.03.2017

2017-03-30 17.22-Trauneut-Kreuzung Hochreit Geothermie

Linksabbiegespuren an Geothermiekreuzung

Der Hauptausschuss hat sich einstimmig für die Vereinbarung mit dem staatlichen Bauamt zur Realisierung zweier Linksabbiegespuren ausgesprochen. Neben der Anbindung an das Geothermiewerk ist vor allem die nachhaltige Verkehrserschließung an das Gewerbegebiet Hochreit sehr wichtig. Im Zuge der Anbindung der Erschließungsstraße, bei der die Firma HEIDENHAIN an den Erschließungskosten beteiligt ist, ist eben auch der Umbau des Einmündungsbereichs mit Linksabbiegespuren erforderlich. Die finale Entscheidung trifft der Stadtrat in der kommenden Sitzung. Einstimmig wurde vom Gremium die Verwaltung beauftragt, ob an dieser Kreuzung auf die geplanten Querungshilfen für Fussgänger verzichtet werden kann. Stadtrat Danner monierte in diesem Zusammenhang, dass in der Vereinbarung der Stadt Traunreut mit dem Staatlichen Bauamt Traunstein auch die Kostenübernahme  zur Unterhaltung, Grünpflege und Verkehrssicherung sämtlicher Querungshilfen im Stadtgebiet zugestimmt wird. Damit würden weitere Kosten vom Landkreis auf die Stadt Traunreut abgewälzt. 

 


 

Bauausschuss-Sitzung am 29.03.2017

2017-03-30-Heiming mit Beschriftung

 

Löschwasserzisterne für Heiming

Der Bauausschuss hat einstimmig den Auftrag zum Neubau einer Löschwasserzisterne für Heiming vergeben. Bereits im April 2017 soll die unterirdische Löschwasserzisterne mit einem Fassungsvermögen von 300 m² errichtet werden. Den Zuschlag erhielt die Firma POSCH Bau GmbH aus Nußdorf. Die Kosten belaufen sich auf etwa 61.000 Euro.

 

 

 


 

Werksausschuss-Sitzung am 28.03.2017

2017-03-08-Traunreuter Anzeiger- WAS - Freibad - Neue Pläne vorgestellt - Lageplan

Erneuerung des Technikgebäudes  und der Badewassertechnik im Freibad

Anfang März wurden dem Werksausschuss neue Pläne zur Sanierung des Franz-Haberlander-Freibades vorgestellt. Nach der Sanierung des Nicht-Schwimmerbeckens wären nach ersten Schätzungen noch ca. 6 Mio. Euro für weitere Sanierungen und zusätzliche Attraktionen (Wellenrutsche, eigenes Sprungbecken) notwendig. Im nächsten Schritt soll das Technikgebäude (Bild: unterer Bereich) saniert bzw. neu gebaut werden. Die Planung mit oder ohne Neubau wird im Ausschuss wieder vorgestellt. Die weiteren Sanierungsarbeiten der Gesamtplanung können auch schrittweise umgesetzt werden.

 


 

Stadtrats-Sitzung am 16.03.2017

 

2017-03-11-Traunreuter Anzeiger-Ostspange-Bild Straßenführung

Grundsatzentscheidung zur Ostumfahrung von Traunreut

Mit der sogenannten "Ostspange" sollen neben der Entlastung der Ortsdurchfahrt von Traunreut auch die Ortsumgehungen von Frühling, Pierling und Oberwalchen geschaffen werden. Weiteres Ziel ist eine leistungsfähige Anbindung für die östlichen Gewerbegebiete. Der Stadtrat hat einstimmig beschlossen, dass die Stadt den Weiterbau der Ostspange in kommunaler Sonderbaulast finanziert. Auch wenn es sich hier erst um eine Grundsatzentscheidung handle, so machte Stadtrat Schroll deutlich, das er das Projekt nur in Verbindung mit der Anbindung an die TS 1 unterstütze. Verkehrsreferent Gorzel merkte an, dass er ein LKW-Fahrverbot durch Traunwalchen im Zuge der Ostspangenerweiterung als notwendig erachte und auch rechtlich für durchsetzbar halte. Wenn das LKW-Fahrverbot nicht käme, wäre Traunwalchen der große Verlierer bei diesem Projekt, ergänzte Stadtrat Sepp Winkler.

 

2017-03-11-Traunreuter Anzeiger-HAS - GS Traunwalchen - Grund- und Musikschule trennen

Nutzungskonzept der Grundschule Traunwalchen 

Der Stadtrat ist mit 29:1 Stimmen der Empfehlung des Hauptausschusses vom 09.03.2017 gefolgt. Die Raumaufteilung zwischen Musik- und Grundschule erfolgt horizontal. Die Musikschule wird in den gelb markierten Bereichen untergebracht. Die Grundschule ist in den blau markierten Räumlichkeiten und die minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge bleiben im rot markierten Bereich.

 

2017-03-16-Wikipedia - Violoncello - Quer

 

Ausweitung des "JeKi-Projekts"

Das Projekt mit dem Ziel "Jedem Kind ein Instrument" wird ab dem kommenden Schuljahr 2017/2018 um die fünfte Jahrgangsstufe erweitert. Bisher war das Projekt auf die ersten vier Jahrgänge begrenzt. Das Gremiun hat einstimmig der Ausweitung des JeKi-Projekts zugestimmt. Eine zeitliche Befristung auf zwei Jahre wurde mit 29:1 Stimmen abgelehnt. Die Stadt Traunreut unterstützt diese Unterrichtsform mit ca. 218 Euro pro Schüler, wobei die teilnehmenden Schüler mit Ausnahme der 1. Klasse auch 200 Euro Jahresgebühr zahlen. Bei rund 200 Schüler beläuft sich der jährliche Zuschuss der Stadt auf etwa 60.000 Euro. 

 


 

Hauptausschuss-Sitzung am 09.03.2017

2014-07-17-Hauptausschuss-Ansicht GS Traunwalchen

Nutzungskonzept der Grundschule Traunwalchen

Am 18.11.2014 wurde letztmalig ein Raumkonzept für die Grundschule Traunwalchen im Stadtrat diskutiert. Die Situation hat sich seither geändert. Im Gebäude D sind zeitlich befristet minderjährige Flüchtlinge untergebracht und die Musikschule wünscht sich einen Gebäudeteil zur ausschließlichen Nutzung. Der Hauptausschuss empfiehlt der anstehenden Stadtratssitzung mit 9:2 Stimmen eine horizontale Trennung von Grund- und Musikschule. Das bedeutet, dass die Musikschule die Räumlichkeiten im Untergeschoss des Gebäudes B und E erhält und dazu einen separaten Zugang auf Seite des Kindergartens. Die Grundschule ist im Altbau A, Gebäude B, C und E im 1. OG untergebracht. Mit dieser Lösung sind weiterhin 8 Klassenräume für eine zweizügige Grundschule vorhanden und die Musikschule ist vom Schulbetrieb klar getrennt.

 


 

Bauausschuss-Sitzung am 08.03.2017

2017-03-08-Traunreut-K1 Banaterstr

Öffentliche Ladestation für Elektroautos

Der Bauauschuss hat einstimmig beschlossen, an der Banater Straße bei den Längsparkplätzen neben dem K1 zwei Ladestationen für Elektroautos zu installieren. Die Kosten belaufen sich nach ersten Schätzungen auf ca. 5.000 Euro. Für die Errichtung werden jetzt Fördergelder beantragt. Für die Stromabrechnung zum Tanken wäre eine erhöhte Parkgebühr denkbar. Damit könnte auch ein Dauerparken an den beiden "Tankplätzen" vermieden werden. Neben einer gewerblichen Tankstelle im östlichen Gewerbegebiet hat Traunreut zukünftig auch an prominenter und zentraler Stelle am K1 zwei Ladestellen für die etwa 500 Elektroautos rund um den Chiemsee.

   

2017-03-08-Traunreut-Föhrenweg

Beseitigung von Bäumen am Föhrenweg

Dem Bauausschuss lag ein Bürgerantrag vor, in dem die Beseitigung des Kastanienbaumes und vier Eichen entlang des Parkplatzes an der Föhrenstraße gefordert wurde. Als Grund wurde der Laubfall von August bis April und das Herunterfallen der Eicheln auf parkende Autos angeführt. Das Stadtbauamt hat die Standsicherheit der Bäume bestätigt und als verkehrssicher eingestuft. Laut Bauhofleiter Bernhofer wird der Föhrenweg alle 5 bis 6 Wochen gereinigt. Durch parkende Autos wäre aber die vollständige Reinigung oft schwierig. Im Vorfeld zur Sitzung fand ein Ortstermin statt. So kam es auf der Sitzung zu keiner weiteren Diskussion. Der Antrag wurde einstimmig abgelehnt.

 


 

Stadtratssitzung am 16.02.2017

Im Agenda 21-Arbeitskreis Verkehr (AKV) sind ausschließlich ehrenamtliche Mitglieder tätig. In 2016 hat sich der AKV intensiv mit den Radwegen in Traunreut beschäftigt. Auf Anregung von Verkehrsreferent Gorzel hatte sich der AKV bereit erklärt, ein Radwegekonzept für die Stadt Traunreut zu erstellen. Auf die Beauftragung eines Ingenieurbüros konnte somit verzichtet werden. Das Radwegekonzept wurde vom Vorsitzenden des AKV, Herr Reinhard Piehler, im Dezember 2016 der Stadtverwaltung vorgestellt. Auf der Stadtratssitzung wurde es jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Fazit der Präsentation: Traunreut ist nicht besonders radfahrerfreundlich. Es fehlen noch viele Radwegeverbindungen und es gibt eine Reihe von Gefahrenstellen, die beseitigt werden sollten. [Pressemeldung der Heimatzeitung]

 

 

2017-02-16 11.58-Trauna Center-Stadtbibliothek

Stadtbücherei im TRAUNA-Center

Nach zwei Fristverlängerungen haben alle 42 Eigentümer des Gebäudekomplexes notariell zugestimmt, damit die nötigen Umbauten (Umgestaltung der Tiefgaragenzufahrt an der Munastraße und gerader Durchgang durch die Passage mit öffentlicher Widmung) durchgeführt werden können. Dem Stadtrat wurde in der Sitzung der Kostenvergleich zwischen der Anmietung im TRAUNA-Center und einem Neubau für die Stadtbücherei vorgestellt. Prinzipiell ist im Ergebnis kein großer finanzieller Unterschied zwischen beiden Optionen vorhanden. Allerdings wäre nach Ansicht der BÜRGERLISTE ein Neubau mit einer Investitionssumme  von ca. 4,7 Mio. Euro kurzfristig kaum finanzierbar, so dass die Anmietung im TRAUNA-Center weiter verfolgt werden müsse, damit die Stadtbücherei als wichtige Einrichtung der Stadt baldmöglichst in adäquate Räumlichkeiten umziehen könne. Als nächstes wird eine konkrete Planung mit Kostenschätzung für die baulichen Maßnahmen in Auftrag gegeben und dem Stadtrat zur Genehmigung vorgelegt.

 


 

Hauptausschuss-Sitzung am 09.02.2017

2017-01-11-Haßmoning-Ortseinfahrt

Geschwindigkeitsbeschränkung in Haßmoning

Im Hauptausschuss wurde über zwei Anträge von BL-Stadtrat und Verkehrsreferent Gorzel zur Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 in Haßmoning abgestimmt. Gorzel hob hervor, dass in dem Ortsteil sehr viele junge Familien wohnen, die um die Sicherheit ihrer Kinder sehr besorgt sind und dies durch selbst angebrachte Schilder und abgestellte Spielzeuge oder Bobbycars am Straßenrand anzeigen. Stadtrat Danner erinnerte daran, dass sich der Stadtrat vor Jahren für eine großzügige Bebauung in Haßmoning ausgesprochen hatte. Um den Verkehr habe man sich weniger Gedanken gemacht. Stadtrat Ziegler machte darauf aufmerksam, dass Haßmoning eine sehr beliebte Abkürzungsroute nach Traunreut darstelle und er Tempo 30 befürworte. Dr. Elsen bedankte sich in der Diskussion explizit bei Roger Gorzel, der sich bei Bürgerbeschwerden sofort vor Ort ein Bild mache und die Situation danach mit Herrn Bohnert, dem Stationsleiter der Traunreuter Polizei, bespreche. Der erste Antrag auf Tempo 30 im Bereich von 50 m um die Bushaltestelle wurde mit 7:4 Stimmen abgelehnt. Der zweite Antrag für eine durchgehende Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 vom Ortseingang Haßmoning (von St. Georgen kommend) bis zur Einmündung der Straße von Ginzing wurde mit 10:1 Stimmen angenommen. Entsprechend dem Antrag werden damit auch im Wohnbereich zwei Bodenmarkierungen "30" in beide Fahrtrichtungen angebracht.

[Video zum Straßenabschnitt, der auf Tempo 30 reduziert wird]

 


 

Bauausschuss-Sitzung am 08.02.2017

2017-02-08-Traunreut-alter Bauhof

Abbrucharbeiten am ehemaligen städt. Bauhof

Um die städtebaulichen Ziele im Areal Munapark verwirklichen zu können, muss neben anderen Gebäuden auch der ehemalige städtische Bauhof an der Eichendorffstraße abgebrochen werden. Aktuell werden die Unterlagen für die öffentliche Ausschreibung der Abbrucharbeiten erstellt. Wenn alles nach Plan läuft, soll der Stadtrat am 01.06.2017 den Auftrag für die Abbrucharbeiten vergeben. Bei einer Ausführungszeit von 6 bis 8 Wochen könnte die Durchführung im Zeitraum vom 19.06.2017 bis spätestens 11.08.2017 erfolgen.

 

Frühere Presseberichte zum Thema Bauhof:

Traunreuter Anzeiger vom 24.11.2015: Bauhof kostet 11,3 Mio. Euro

Chiemgau24 vom 14.10.2011: BÜRGERLISTE gegen Bauhof-Neubau 

 


 

Sondersitzung des Stadtrats am 02.02.2017

2017-02-03-STR-Ausbaubeitragssatzung

Wiederkehrende Beiträge im Straßenausbaubeitragsrecht

Der ehemalige Vorsitzende Richter am Verwaltungsgericht München Herr Gerhard Wiens hat in einem dreistündigen Referat den Stadträten die beiden Möglichkeiten bei der Erhebung von Straßenausbaubeiträgen erklärt. Bisher erfolgt die Erhebung des Straßenausbaubeitrags als Einmalbeitrag gesondert für jede einzelne Straßenbaumaßnahme. Der Bayerische Landtag hat mit einer Änderung des Kommunalabgabengesetzes zum 01.04.2016 die Möglichkeit eröffnet, an Stelle der Einmalbeiträge sog. wiederkehrende Beiträge zu verlangen. Dabei werden aus mehreren Straßen Abrechnungseinheiten gebildet und die Kosten des Straßenausbaus auf bis zu 5 Jahren aufgeteilt. Herr Wiens erklärte die Unterschiede der beiden Berechnungsmethoden wie auch die jeweiligen Vor- und Nachteile. Die Präsentation ist in der Anlage des Sitzungsprotokolls zu finden. Im nächsten Schritt sollen sich die Fraktionen beraten, bevor der Stadtrat über die zukünftige Abrechnungsmethode entscheidet. Sollte sich der Stadtrat für die wiederkehrenden Beiträge aussprechen, wäre ein Zurück zu Einmalbeiträgen kaum vorstellbar. Also müsse die Entscheidung wohl überlegt sein, so die abschließenden Worte des ehemaligen Richters Wiens. 

 


 

Stadtratssitzung am 26.01.2017

2017-01-26-Traunreut Stromnetz-1

 

Wirtschaftlichkeitsanalyse einer potenziellen Übernahme des Stromverteilernetzes

Der Stadtrat hat sich mit 25:5 Stimmen grundsätzlich dafür ausgesprochen, das Verfahren zur Übernahme des Stromverteilernetzes in Traunreut fortzuführen. Zu dieser Entscheidung lagen zwei Gutachten zum voraussichtlichen Kaufpreis des Stromnetzes vor. Irritierend und nicht nachvollziehbar war, dass trotz gleicher Grundlagen und Berechnungsmethode Rödl & Partner einen Kaufpreis von 2,8 Mio. Euro ermittelt hat, während der bayerische kommunale Prüfungsverband auf 5,4 Mio. Euro kam. An Gewinn könnten laut Rödl & Partner ca. 75.000 Euro/Jahr erzielt werden; eine Gewähr habe Rödl & Partner hierfür jedoch nicht übernommen. Für die BÜRGERLISTE machte Sepp Winkler deutlich, dass es sich hier um eine reine Kapitalanlage handeln würde, die mit erheblichen Risiken für die Laufzeit der nächsten 20 Jahre verbunden wäre. Die Erlösobergrenze und damit auch die maximal erlaubte Rendite würden in einem Turnus von 5 Jahren durch die Bundesnetzagentur festgelegt. Außerdem mache es die BL stutzig, dass bei einer prognostizierten jährlichen Rendite von ca. 4 % sich nicht institutionelle Anleger wie die ALLIANZ um den Kauf bewerben. Die möglichen Investitionskosten in den nächsten 20 Jahren, insbesondere durch die anstehende Digitalisierung des Stromnetzes, bedeuten weitere und unkalkulierbare finanzielle Risiken für die Stadt. Letztlich müsse Traunreut mit den ohnehin knapp gewordenen finanziellen Mitteln zuerst die Pflichtaufgaben erfüllen und dürfe diese nicht in eine mehr als gewagte Finanzanlage investieren, so Stadtrat Winkler am Ende seiner Ausführungen. Bis auf die BÜRGERLISTE folgten die anderen Fraktionen mit der Mehrheitsentscheidung dem Appell des Geschäftsführers der Stadtwerke Traunreut Herrn Helmdach, das Verfahren - ohne Verpflichtung - fortzuführen. Von den im Werksausschuss zur Verfügung gestellten Mitteln für Gutachten in Höhe von 65.000 Euro wurden durch die zwei Gutachten bisher 14.000 Euro verwendet. 

 


 

Hauptausschuss-Sitzung am 19.01.2017

2017-01-14-Traunreuter Anzeiger-Citymanager - Fraktionssprecher haben unterschiedliche Erwartungen

Stadtmanager - Festlegung des Aufgabenprofils und Anstellungsmodalitäten

Im Hauptausschuss wurde heute das Aufgabengebiet für den zukünftigen Stadtmanager festgelegt, das nach Ansicht von Stadtrat Danner auf den Vorarbeiten der CIMA und Frau Prof. Beer aufbauen solle. Auf der Liste steht u.a. neben der Beratung von Gewerbetreibenden, auch die Neuansiedlung von Unternehmen und eine Händlerakquisition bei leerstehenden Handelsflächen. Zusätzlich soll nach Ansicht der Stadträte das Aufgabenprofil um die Punkte "Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen" und "Tourismusausbau" ergänzt werden. Bei den vielen Zielen ist es wichtig, dass nach der Neueinstellung des Stadtmanagers frühzeitig ein Workshop mit Stadtratsmitgliedern zu den unterschiedlichen Vorstellungen stattfindet. Im Anschluss muss es klar definierte Ziele und Vorgaben geben, an deren Umsetzung auch die erfolgreiche Arbeit eines Stadtmanagers messbar wird. Das Aufgabenprofil wurde einstimmig beschlossen. Bei einer Gegenstimme wurde festgelegt, dass für den Stadtmanager eine Vollzeitstelle eingerichtet wird. Schließlich wurde wieder mit 11:0 Stimmen beschlossen, dass die Stelle grundsätzlich auf Dauer angelegt wird, aber zunächst mit einer Befristung auf zwei Jahre, um bei mangelnden Erfolg die Reißleine bei einer Fehlbesetzung ziehen zu können. Zu der Diskussion im Ausschuss erschien auch ein Bericht in der Heimatzeitung. [Artikel lesen]

[Bild: Bericht aus dem Traunreuter Anzeiger vom 14.01.2017]

 


 

Bauausschuss-Sitzung am 18.01.2017

2017-01-13-Traunreuter Anzeiger-BAS - Ampelregelung auf Werner-von-Siemens-Straße

Überprüfung und Neukalibrierung der gesamten Lichtzeichenanlagen der Stadt Traunreut

Nach dem Antrag von Verkehrsreferent Roger Gorzel hat der Bauausschuss einstimmig mit 9:0 Stimmen beschlossen, zuerst eine Verkehrszählung durchzuführen, um die aktuellen Verkehrsströme und Stoßzeiten an den Kreuzungspunkten zu erfassen. Außerdem werden die drei Ampeln entlang der Siemensstraße an den Kreuzungen zur Kantstraße, Nansenstraße und Münchnerstraße auf einen 24-Stundenbetrieb umgestellt. Nach der Verkehrserhebung entscheidet das Gremium über das weitere Vorgehen bezüglich der Optimierung des Verkehrsflusses und einer Neuprogrammierung der einzelnen Ampelsteuerungen. Dann will auch Verkehrsreferent Gorzel den Antrag über den Wegfall der Linksabbiegeschaltung erneut stellen.

[Bild: Zeitungsbericht aus dem Traunreuter Anzeiger vom 13.01.2017]

 


[Archiv]

 


TERMINE
25.07.2019 - 16:00 Uhr
Sitzung des Stadtrats

Tagesordnung

03.08.2019 - 18:00 Uhr
Biergartenabend

Dorfwirt in St. Georgen

10.09.2019 - 16:00 Uhr
Werkausschuss Sitzung
11.09.2019 - 16:00 Uhr
Bauausschuss Sitzung
12.09.2019 - 16:00 Uhr
Hauptausschuss Sitzung